Fertig.

Endlich ist er fertig.

Ich konnte meinen ersten Online Kurs erstellen.

Dabei habe ich einiges automatisch richtig gemacht. Und vieles werde ich beim nächsten Mal anders machen.

Möchtest du aus Fehlern lernen, die ich gemacht habe?
Wiederhole bitte nicht meine Fehler!
Folge mir durch diesen Artikel.

Warum solltest du deinen eigenen Online Kurs erstellen?

Fragst du dich das?

Es sprechen einige Gründe dafür.
Hier sind gute Gründe für einen eigenen Online Kurs:

  • Du beschäftigst dich mit Themen, für die du brennst. Mit deiner Leidenschaft.
  • Du teilst dein Wissen mit anderen Menschen.
  • Du verbesserst das Leben vieler Menschen.
  • Du baust dir ein passives Einkommen auf.
  • Dein Kundenstamm ist nicht mehr ortsgebunden, sondern jeder Mensch mit Internet-Zugang kann dein Kunde werden.
  • Du bist nicht mehr orts- oder zeitgebunden. Du kannst zu jeder Uhrzeit oder von jedem Platz auf der Welt arbeiten.
  • Du kannst agil starten. Starte einfach mit einer kleinen Lösung und baue sie Schritt für Schritt aus.
  • Deine Lernkurve ist und bleibt steil. Du lernst viel Neues, kannst es testen und es zeigt sofortige Wirkung.

Das kanntest du alles schon?
Alles klar, machen wir weiter …

Großer Vorteil: Aus Fehlern lernen

Musst du auch immer lachen, wenn jemand das Wort Fehler sagt?

Es gibt keine Fehler, nur Feedback. Klick um zu Tweeten

Ein Fehler bedeutet doch nur, du hast dein Ziel noch nicht erreicht und darfst noch etwas verändern. Wer aus Fehlern lernen kann, ist nicht dazu verdammt, dauernd mit dem Kopf durch die Wand zu müssen. Dafür haben wir Türen 🙂

Deswegen darfst du dir eine nützliche Technik zu eigen machen und es gibt viele Namen dafür:

Rückblick, Lesson Learned, Reflektion usw.

Nach jedem wichtigen Ergebnis mache ich eine solche Rück-Betrachtung, um aus Fehlern zu lernen. Denn ansonsten würde ich sie beim nächsten Mal wiederholen. Und diesmal analysiere ich für dich meinen Online Kurs SinnSTIFTen (Flipcharts und Skizzen erstellen), den ich Anfang November 2015 gestartet habe.

 

1. Frage: Was lief gut?

Meine 3 Ritter der Tafelrunde

Für einen Online Kurs benötigst du mindestens folgende 3 Komponenten:

  1. Email-Marketing-Dienst: Klick-Tipp
  2. Zahlungsabwickler: DigiStore24
  3. geschützter Member-Bereich: DigiMember (es sei denn, du willst nur Emails verschicken)

Diese 3 Ritter der Tafelrunde sind hervorragend aufeinander abgestimmt. Im Vorfeld des Go-Live von SinnSTIFTen habe ich mir den Kopf darüber zerbrochen, was alles beim Starttermin schief gehen kann.

Und was ist passiert? Nichts!
Der Produktstart lief reibungslos.

Denn alle 3 Ritter arbeiten Hand in Hand.

Der Kurs Teilnehmer kauf das Produkt bei DigiStore24. DigiStore24 informiert automatisch Klick-Tipp über den neuen Teilnehmer und trägt ihn in die passende Liste ein. In Klick-Tipp gibt es eine passende Autoresponder-Serie, also eine Serie an vorgeschriebenen Mails. Jeden Tag erhält der Teilnehmer eine Mail als Erinnerung mit einem Link zur entsprechenden Lektion.

DigiStore24 informiert auch automatisch meinen Blog und mein Membership-Plugin DigiMember über den neuen Teilnehmer. DigiMember erstellt automatisch einen neuen Userzugang in meinem WordPress-Blog und versendet die Zugangsdaten an den Teilnehmer. DigiMember sorgt dafür, dass nur Teilnehmer auf entsprechenden Seiten und Inhalte zugreifen dürfen. Alle anderen werden blockiert. So sind deine Inhalte vor fremdem Zugriff geschützt.

Die kleinen nützlichen Helfer, die diese ganze Kommunikation dazwischen erledigen, heißen IPN (Instant Payment Notification).

Und mit DigiMember kannst du Seiten zeitversetzt freischalten. In SinnSTIFTen schalte ich jeden Tag eine Lektion frei. Dadurch „zwinge“ ich die Teilnehmer, sich mit der Lektion zu beschäftigen und sie nicht nur einfach zu konsumieren. Denn SinnSTIFTen ist ein Mitmachkurs.

Nachdem du also als das einmal eingestellt hast, brauchst du es nur noch einmal testen.
Und danach passiert alles automatisch.

 

Traumkunden definieren

Im Vorfeld darfst du dich intensiv mit deinem Traumkunden bzw. Traum-Teilnehmer befassen.

  • Welchen Beruf hat er/ sie?
  • Welches Mindset ist dir wichtig, damit ihr gut zusammenarbeiten könnt.
  • In welcher Lebenssituation steckt er / sie gerade?
  • Vor welchem Problem steht er / sie gerade?
  • Duzen oder Siezen?

Ich habe das im Vorfeld gemacht und es wurde reich belohnt.
Meine Traumkunden sind Trainer, Coaches und Blogger, die für andere eine Mehrwert liefern wollen, eben SinnSTIFTen.

(Wenn du deinen Traumkunden zeichnen möchtest, habe ich hier einen passenden Artikel für dich.)

Ich habe bislang wirkliche Traumkunden angezogen bzw. es sind schon Freunde geworden. Und ich bin mir sicher, es hatte was mit dem Traumkunden zu tun.

Du hast die Chance, mit jedem Satz auf deiner Produktseite, mit jedem Wort in deinen Videos eine wichtige Selektion zu treffen.

Du darfst diejenigen abschrecken, die nicht zu dir passen würden.
Und du darfst die anziehen, die zu dir passen.

Alles andere macht heutzutage keinen Sinn mehr.

 

Unperfekt starten

„Ist der Kurs jetzt fertig?“

Wie oft habe ich mich das gefragt?

Und das wird dir auch passieren. Es ist so sicher, wie der Absturz meines Windows 🙂

Wie kommst du dann dort heraus?

Lebe einfach mit der Unsicherheit! Genieße es ... Klick um zu Tweeten

Der Kurs war nicht fertig, als ich gestartet bin. (Wenn das meine Teilnehmer hier lesen, ist das auch gut so. Die sind robust und verkraften die Wahrheit). Es waren ca. 70 % fertig, aber an ein paar Lektionen bin ich ehrlich gesagt verzweifelt. Die Videos wollten nicht gelingen und ich hatte schon mehrere Anläufe ausprobiert. Aber es waren nur noch ein paar Tage übrig, bis diese Lektion vom ersten Teilnehmer gesehen würde. Du erinnerst dich an die Email-Serie und die zeitversetzte Freischaltung 😉

2 Videos wurden sogar am Abend vorher erst fertig.
War das schlimm? Ich würde sagen: Nein

Ich musste mich wirklich fokussieren und nur das wirklich Wichtige mit reinnehmen. Vermutlich hat das SinnSTIFTen sogar besser werden lassen. Denn so beschränkte ich mich, anstatt alles reinzupacken, was ich darüber wusste.

 

auf Teilnehmerfeedback hören

Deine Teilnehmer werden dir sehr schnell sagen, wenn ihnen etwas Wichtiges fehlt. Meine Teilnehmer fragten sehr schnell nach einem Menu zur besseren Navigation zwischen den Lektionen und nach einem Zertifikat. Weitere Wünsche waren: Passwort ändern, ein Hashtag für freies Zeichnen usw.

Diese Ideen waren mir nicht selber eingefallen. Aber es fiel mir leicht, diese Wünsche zu erfüllen. Online Kurse lassen sich hervorragend „on-the-fly“ nachbessern.

Du musst ja nicht jedem Wunsch deiner Teilnehmer nachgeben. Schließlich bist du der Experte für dein Thema. Aber hör deinen Teilnehmern zu und ziehe die Wünsche in Betracht. So kannst du aus Fehlern lernen.

 

Einwände vorweg ahnen

Jedehomerr Mensch hat Einwände. Einwände gegen spezielle Software, Vorgehensweisen, soziale Medien oder die Poster an meiner Tür (ist ein Insider für meine Teilnehmer, die das hier lesen 🙂 ). Das kannst du gar nicht verhindern.

Für SinnSTIFTen war mir schnell klar, dass es kein reiner Selbstlernkurs werden konnte. Viele haben schon mal ein Buch über Flipchartstechniken oder Präsentation gelesen. Und dann haben sie es doch nicht eingesetzt. Denn es gar da eine Hemmschwelle. Also brauchte ich ein Forum. Einen Online-Ort, an dem sich SinnSTIFTe austauschen können. Einen Ort, an dem sich ungestört untereinander ihre Bilder zeigen und besprechen können. Ohne äußere Kritiker.

Ich entschied mich für eine geschlossene Gruppe bei Facebook. Denn Facebook bringt alles Nötige bereits mit. Fotos hochladen und Teilen, Kommentieren, sogar Suchfunktionen, man mit Hashtags arbeitet.

Das macht die Werbung  für Kunden leicht. Menschen, die bereits beruflich auf Facebook unterwegs sind, brauche ich nicht hinsichtlich Facebook überzeugen. Sie alle wissen, dass Facebook seine Tücken hat und sie wissen auch um das Thema Datenschutz. Und sie haben Kosten und Nutzen für sich bereits abgewogen und eine Entscheidung getroffen.

Deswegen hat mit mir auch noch niemand darüber diskutiert, ob ein WordPress-Forum oder eines bei Xing nicht geeigneter wäre.

Damit habe ich meinen Wunschkunden noch näher festgelegt: Er ist sowieso schon bei Facebook unterwegs.

 

2. Frage: Was mache ich beim nächsten Mal anders?

Marketing

Wenn du einen Online Kurs erstellen willst, kommt eine zusätzliche Belastung auf dich zu. Das muss dir klar sein.

Einen Online Kurs erstellen ist ideal, um nebenberuflich zu starten! Klick um zu Tweeten

Wenn du nebenberuflich startest, dann gibt es keinen festen Zeitpunkt, wann deine Vorbereitungen abgeschlossen sein müssen. Wie Beppo der Straßenkehrer aus Momo erstellst du einfach Stück für Stück die Teile deines Kurses.

Aber vernachlässige darüber hinaus nicht das Marketing.

Ich habe vor der Kursproduktion Werbung in Form eines Produkt-Launch a la Jeff Walker gemacht. Das Buch dazu kann ich dir wärmstens ans Herz legen.

Aber während ich den Kurs abendlich produzierte, habe ich mich nicht ums Marketing gekümmert. Mach mir bitte nicht diesen Fehler nach, lerne aus meinem Fehler.

Dabei wäre es so einfach gewesen.

Biete einfach ein passendes Freebie auf passenden Blogartikel an. So wächst kontinuierlich eine Gruppe an potentiellen Teilnehmern heran. Und wenn dein Online Kurs erstellt ist, dann kannst du diese Liste anschreiben.

 

Starte Smart

Für SinnSTIFTen kam natürlich nur ein Video-Kurs infrage. Alles Andere hätte keinen Sinn gemacht. Damit habe ich mir das Leben ganz schön schwer gemacht.

Ich musste mich in folgende Themen reinarbeiten (keine Garantie auf Vollständigkeit):
Videos drehen, Beleuchtung, Memberbereich einrichten, Videos nachbearbeiten und hochladen, Landingpages schreiben, Bezahlanbieter einrichten, Schnittstellen aufbauen.

Gott sei Dank konnte ich schon:
Webseiten erstellen, Autoresponder-Mails einrichten, Bilder bearbeiten, Optins einrichten, Projekte planen und durchführen, uvm.

Wenn du also selber einen Online Kurs erstellen möchtest, nimm es leicht. Und starte mit einem reinen Email-Kurs, den du verkaufst. Damit erweiterst du deiner Fähigkeiten um den Zahlungsanbieter. Und im nächsten Schritt baust du vielleicht PDFs dazu ein und noch später Videos oder Audios.

 

Fazit

Deinen eigenen Online Kurs erstellen ist nicht schwierig. Gehe täglich kleine Schritte, aber kontinuierlich.

Hier noch mal meine Erkenntnisse aus SinnSTIFTen:

  1. Beschreibe deinen Wunschkunden
  2. Leg das Thema fest (deine Fähigkeiten treffen auf das Problem des Wunschkundens)
  3. Starte mit einem kleinen Freebie, das Appetit auf mehr macht
  4. Nutze abgestimmte Services. Meine Empfehlung Klick-TippDigiStore24 und DigiMember
  5. Starte unperfekt und lass den Kurs reifen
  6. Vermeide unnötige Hürden für deine Teilnehmer

Und in dieser Infografik siehst du die 8 Schritte, um deinen eigenen Online Kurs erstellen und das Thema dafür finden zu können.

Warum warten, einfach starten.

david_signatur

 

 

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